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Bild aus dem Vereinsleben

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Schützenverein Burggrub - Vereinschronik - 50 Jahre Vereinsgeschehen

Begonnen hat alles mit einem Stammtisch am 22.4.1967 im Gasthaus Weißes Roß. Jemand hatte am Tisch die Idee, den in den 30-er Jahren bestandenen Schützenverein wieder aufleben zu lassen.

23 Interessierte unterschrieben eine Absichtserklärung zur Gründung eines neuen Schützenvereins. Am 3.5.1967 fand dann die Gründungsversammlung statt, 15 Gründungsmitglieder unterschrieben die Gründungserklärung, drei noch am nächsten Tag.

Damit war der Grundstein gelegt für jetzt 50 Jahre Vereinsgeschehen.

Klaus-Peter Wicklein wurde zum ersten Schützenmeister und damit zum Vorstand gewählt. Ein Jahr später wurden 1. Schützenmeister und 1. Vorstand getrennt gewählt. Klaus-Peter blieb 1. Schützenmeister, Herbert Schmitt wurde 1. Vorstand.

Das Vereinslokal blieb dann lange Zeit das Weiße Ross. Geschossen wurde im alten Saal. Drei Seilzug-Scheibenanlagen und zwei Luftgewehre kamen als Spenden. 1968 waren es schon 10 Stände und das Eröffnungsschießen gewann Reiner Rosenbauer, die folgende erste Vereinsmeisterschaft 1968 gewannen Werner Drechsler und Jürgen Langguth.

1969 konnte auch an den Rundenwettkämpfen erstmals teilgenommen werden. Die Schützen mühten sich redlich, Leistungsnadeln zu schießen, um die Schützenanzüge nicht zu nackt aussehen zu lassen.

Mutig planten die Mitglieder für Pfingsten 1969 das erste Schützenfest. Alljährlich fand nun das Schützenfest an Pfingsten mit 4 Festtagen statt. Es sollte bis heute ein Traditionsfest bleiben, dass Schulkinder beinahe für Pfingsten den kirchlichen Bezug vergaßen. Was bedeutet Pfingsten? > Schützenfest!  Die Zeitung schrieb 1971: Massenbesuch beim dritten Schützenfest in Burggrub.

Was ist ein Verein ohne Fahne? 1970 war es soweit, auch die Fahne konnte geweiht werden.

Inzwischen haben wir die Fahne mit den vielen Einsätzen so strapaziert, dass 2010 ein Ersatz angeschafft werden musste.

Das sportliche Vereinsgeschehen konnte in den ersten Jahren leider nicht mit größeren Erfolgen aufwarten. Vereinsmeister wurde anfangs oft Josef Rebhan mit um die 270 Ringen.

Die Vorstandschaft hatte immer etwas zu planen oder zu organisieren, um das Vereinsgeschehen gesellig zu gestalten.

Erfreulich war von Anfang an das Interesse der Jugend am Schießen. Es kamen viele  in ihrer Jugendzeit als aktive Schützenmitglieder zum Verein und viele blieben dem Verein auch später treu.

Der erste für uns größere Erfolg war der Aufstieg der Rundenwettkampf-Mannschaft in die A-Klasse in 1972. Jetzt hatte der Verein auch schon 120 Mitglieder.

Die Aufgabe des 1. Schützenmeisters übernahm 1973 Reinhard Müller.

1974 begannen die ersten Planungen für ein eigenes Schützenhaus. Wir erhielten von der Gemeinde ein Grundstück.

1975 wurde erstmals am Pfingstmontag auch ein Gottesdienst in der Festhalle abgehalten und es blieb bis heute bei dieser Tradition.

1977 beschlossen wir im Gasthaus Höring in einer Mitgliederversammlung, das Schützenhaus zu bauen. Die Aera Weißes Ross war inzwischen beendet und wir verlegten das Vereinsgeschehen als Gast in das Schützenhaus des Patenvereins Stockheim. Neubau tat also Not.

Aus geplanten 300000 DM Baukosten wurden schnell 465000 DM und in sportlicher Hinsicht kam öfter die Klage, dass man mit den sportlichen Leistungen nicht zufrieden sei. Der Neubau sollte Abhilfe schaffen.

1978 wurde endlich ein sehr großes Loch ausgebaggert und auch viel mit der Hand geschaufelt. Beton brauchten wir so viel, dass die Fa. Schwierz an ihre Vorratsgrenzen stieß und noch weiteren Kies herbei schaffen musste. Dann hatten wir ein Fundament, auch für die Vereinszukunft. Ludwig Pollok war jetzt in seinem Element, Eisenflechter waren gefragt, um den Keller mit 20 mal 20 Meter für Betonwände einzuschalen und zu armieren. Da stieß der Schalungstafelvorrat der Fa. Schwierz ebenfalls an seine Grenzen. Wir räumten  den ganzen Bauhof leer.

Gemauert wurde nicht nur das Haus. Auch 110 laufende Meter Betonsteinmauer mit drei Meter Höhe wollten um den KK-Stand gesetzt werden. Das war Fliesbandarbeit. Da wirkte das Schützenhaus oben drauf mit 20 mal 10 Meter direkt klein.

Drei Jahre waren viele während ihrer Freizeit mit dem Bau beschäftigt. Bei einem Faschingsumzug wurden Bauarbeiter geworben, auch Vereinsmitglieder dürften sich bewerben. Etliche Helfer hielten durch, bis endliche im Mai 1981 Einweihung gefeiert werden konnte. Baukosten einschließlich  Eigenleistungswert von 640000 DM waren angefallen, die  Schuldenfreiheit aber schon 1988 erreicht.

Jetzt konnte auf 10 Ständen Luftgewehr und auf vier Ständen Kleinkalieber geschossen werden. Auch ein Sauschießen auf der KK-Anlage konnte veranstaltet werden und blieb bis heute ein Traditionsschießen.

Es fand sich inzwischen auch eine Frauengruppe im Verein zusammen und hatte jetzt 40-jähriges Jubiläum.

Die Rundenwettkampfmannschaft hatte Ab- und Aufstiege erlebt, war wieder in der A-Klasse. Mitglieder schossen bei Gau- und Bezirksausscheidungen mit.

Erst 1991 zeigten sich auf Oberfrankenebene erwähnenswerte Erfolge.

Vereinsmeister wurden jetzt auch Burggruber Schützen.

1989 und 1990 gelang es, zu Vereinsfeiern zwei Theaterstücke aufzuführen. Die Weihnachtsfeiern fanden noch im Saal statt. Die Jugend musizierte, sagte Gedichte auf, Weihnachtslieder wurden gesungen. Wir erinnern uns auch noch an Zitterotto, der alljährlich die Melodie für die Lieder vorgab.

Der Fasching hielt anfangs auch Einzug im Schützenhaussaal. Leider ließ der Besuch bald zu wünschen übrig.

Unsere Jugend wollte nicht nur schießen. Campingwochenenden in Wallenfels, in Rotschreuth und in Kaltenbrunn mit Zeltlager und Lagerfeuer belebten das VereinsgeschehenAuch eine Floßfahrt auf der wilden Rodach fand Begeisterung. Auch wenn am Ziel alle völlig durchnässt waren.

. Die Erwachsenen trafen sich oft zu Lagerfeuer-Grillfesten.Josef Dotzauer  lieferte oft die Riesenpfanne Champignons.

Die Grenzöffnung brachte ab  1990 auch weitere Veränderungen.

Wir begrüßten die Gäste aus Neuhaus im Schützenhaussaal mit Freibier und vielen Kleiderspenden.

Aus dem Osten kamen auch  neue Mitglieder dazu, sie wollten aber alle nur Großkaliber schießen.

 

25 Jahre waren geschafft.

 

1993 war das Jahr des Schützenkaisers, Herbert Schmitt hatte zum dritten Mal den besten Schuss abgegeben, einen 20-Teiler! Inzwischen haben wir vier Kaiser und zwei Jungschützenkaiser bzw. Kaiserin.

1997 war das Jahr der Familienkönige. Die Familie Ehrsam stellte beide Könige. Michael wurde Jungschützenkönig, seine Mutter Irene Schützenkönigin.

1995, 1996 und 1998 waren die Jahre der Friesener Könige.

2002 gelang sogar dem Jungschützen Alexander Ehrsam die Jungschützen-Kaiserwürde, 2016 wurde er als dreifacher Schützenkönig auch Schützenkaiser.

2008 und die Folgejahre können im sportlichen Sinn besonders erwähnt werden. Lothar Kalla hatte die Trainerlizenz erhalten. Das Ergebnis zeigte sich in den überregionalen Leistungen des Vereins.

Bei den Rundenwettkämpfen erreichte die erste Mannschaft 2009 den Aufstieg in die Bezirksliga, die zweite Mannschaft schoss in der Gauklasse und wurde 2., die dritte Mannschaft stieg in die B-Klasse auf. Sogar die Seniorenmannschaft befand sich in der Gauklasse. Davon konnten wir in den früheren Jahren nur träumen.

Mit Johanna und Katharina Brauer, Jennifer Schunk, Alexander Ehrsam, Michael Morand, Michael Ehrsam, man schoss 2011 in der Bezirksoberliga und Oberfrankenliga mit hervorragenden Ergebnissen. Katharina Brauer war 2009 Bayerische Meisterin in der LG Jugendklasse. Ihre Schwester nahm an der Deutsche Meisterschaft teil.

Florian Geiger und Dirk Kreul erreichten als Teilnehmer des Schießleistungszentrums Nord bei den Oberfränkischen Meisterschaften 2009 den zweiten Platz in KK Junioren.

Gau- und Bezirkskönige gab es vorzuweisen. Dirk Kreul war 2009, Kevin Wolf war 2012 Gaujugendschützenkönig, Andreas Günther war 2006 Bezirksjugendschützenkönig.

Inzwischen ist es sportlich wieder etwas ruhiger geworden. Die Schule, Universität und der Beruf mussten bei der Jugend Vorrang haben, sodass wir jetzt mit der ersten Mannschaft in der früher gewohnten Klasse schießen.

Stand: 09.01.2018

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